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Wirkungskontrolle Biotopschutz SchweizModul Amphibienlaichgebiete

Modul Amphibienlaichgebiete

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Die Amphibien sind eine der am stärksten bedrohten Tiergruppen der Schweiz. Die Erhaltung ihrer Laichgebiete ist ein zentrales Element des Amphibienschutzes.

 

70 Prozent der einheimischen Amphibienarten stehen auf der Roten Liste der Amphibien der Schweiz (Schmidt & Zumbach 2005). Das Modul «Amphibienlaichgebiete» wird von info fauna karch koordiniert. Die Erhebungen der Amphibienpopulationen werden von lokalen Experten durchgeführt.

Stichprobe

Die Stichprobe umfasst insgesamt 258 Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung. Darunter befinden sich 124 Objekte, die bereits für die Aktualisierung der Roten Liste 2005 untersucht wurden und 18 Objekte, die nach der Inventarrevision 2017 hinzugekommen sind. Die Stichprobe deckt alle Amphibienarten und biogeographischen Regionen der Schweiz ab und enthält auch hochgelegene Objekte. Das Inventar der Amphibienlaichgebiete von nationaler Bedeutung unterscheidet zwischen ortsfesten Objekten (Teiche und andere beständige Feuchtgebiete) und sogenannten Wanderobjekten (meistens Kiesgruben).Die 258 Objekte der WBS-Stichprobe umfassen sowohl 218 ortsfeste Objekte als auch 40 Wanderobjekte.

Erhebung der Amphibienpopulationen

Die Objekte werden im Tiefland vier Mal und in den Hochlagen zwei Mal zwischen März und Juni aufgesucht und auf Amphibienvorkommen untersucht. Die Daten werden bei info fauna karch gespeichert und erlauben die Entwicklungen der Amphibienpopulationen landesweit sowie in den biogeographischen Regionen zu verfolgen. Via Virtuelles Datenzentrum (VDC) haben die Kantone Zugriff auf die Daten.

 

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